Nachrichten vom PMG

Volkstrauertag 2017

 

 

Dieses Jahr fand der zentrale Volkstrauertag in Thüringen am 19. November in Schmalkalden statt. Sechs Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums nahmen daran teil. 

Eingeführt wurde der Volkstrauertag am 28. Februar 1926 als Gedenktag für die gefallenen Soldaten im Ersten Weltkrieg. Initiator dieses Gedenkens war der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

 

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In der Zeit des Nationalsozialismus trat an die Stelle der Erinnerung an die gefallenen Soldaten die Heldenverehrung, somit ging der eigentliche Sinn des Volkstrauertages verloren. Zwischen den Jahren 1945 und 1947 wurde der Feiertag nicht begangen.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1948 wieder eingeführt, wird der Volkstrauertag seit 1952 immer zwei Wochen vor dem ersten Adventssonntag begangen. Heute gedenkt man an diesem Tag aller Gefallenen und Opfer von Gewaltverbrechen aller Nationen.

 

Am 19. November begann um 14Uhr die zentrale Gedenkstunde in der Trauerhalle des Friedhofs. Nach der Begrüßung des Bürgermeisters Kaminski trugen Paula Recknagel und Berenike Eger einen Augenzeugenbericht eines Soldaten in Stalingrad vor. Jonas Balko sang das Lied „Der Wind geht allzeit über das Land“ und anschließend rezitierte Sophia Hildenbrandt das Gedicht „Wenn jeder eine Blume pflanzte“ von Peter Härtling. Abschließend mahnte Ministerpräsident Bodo Ramelow in seiner Gedenkrede zu Anstrengungen für den Frieden.

 

Nach dem Gedenken der sowjetischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges verlasen Laura Ender und Felize Büttner Biografien deutscher Opfer.

 

Anschließend wurde der Volkstrauertag durch ein gemeinsames Totengedenken mit Dr. Michael Krapp und dem musikalischen Beitrag „Ich hatt´einen Kameraden“ beendet.

 

Laura Ender 12/1

   
© Philipp-Melanchthon-Gymnasium