Nachrichten vom PMG

Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist egal, was uns trennt

 

Schmalkalden am 15. März 2018

 

Für einige Schülerinnen, Lehrer und Lehramtsanwärter des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Schmalkalden begann der Tag bereits früh am Morgen. Geplant war ein Ausflug auf den sogenannten Inselsberg in Brotterode.
 

Um den anstrengenden Weg zu versüßen, holten sich die Schülerinnen internationale Unterstützung von der Hochschule Schmalkalden. Gemeinsam machten sich 25 Studenten mit den PMGlern vorerst in einem exklusiven Bus auf zum Heuberghaus in Friedrichroda, von wo aus die Wanderung durch den Thüringer Wald weiterging.

 

Anfangs waren alle noch ein wenig zurückhaltend, lediglich die Lehrer versuchten Kontakt mit den Studenten aufzunehmen. Nachdem die Reisenden aber gemerkt haben, wie anspruchsvoll und lang der Weg zum Inselsberg war, ergriffen einige Schülerinnen die Initiative und tauschten sich mit den Studenten aus.

 

Nach einiger Zeit entwickelte sich die anfangs zwiegespaltene Gruppe zu einer recht vertrauten Gemeinschaft, man könnte es sogar als Einheit bezeichnen.

 

Nachdem sich alle ein wenig kennengelernt hatten und dabei war es ganz egal in welcher Sprache dies geschah, fingen alle an, sich zu amüsieren. Wichtig zu erwähnen ist, dass von Russisch, Portugiesisch, Spanisch, Englisch bis Deutsch alles dabei war. Das Witzige war auch, dass sich aus diesen ganzen Sprachen samt ihrer Grammatikregeln und Vokabeln ein einziges Wirrwarr an Wörtern ergeben hat. Teilweise waren in einem Satz drei Sprachen vertreten, sodass für jeden was dabei war. Eine äußerst multikulturelle Angelegenheit!

 

An der Spitze des Berges angekommen, wurden natürlich als allererstes einige Fotos geschossen. Zugegebenermaßen war das Wetter traumhaft schön, sodass alle noch einige Zeit draußen stehen blieben und den Augenblick genossen. Das einzig tückische war der Wind, der unauffällig, aber auch eiskalt war.

 

Der Ausflug war aber noch lange nicht vorbei, denn ganz in der Nähe befand sich eine Gaststätte, in der sich alle aufwärmten sowie mit einer traditionellen Thüringer Rostbratwurst stärkten. Kurze Zeit später machten sich die PMGler mit den Studenten auf nach draußen, um die Umgebung näher zu erkunden. Jedoch war es immer noch eiskalt, sodass sich alle sofort wieder in die Gaststätte gesellten, um in einer großen Runde Karten zu spielen und sich näher kennenzulernen.

 

Ein alt bekanntes Sprichwort besagt: „Alles hat ein Ende“… Doch dieser grandiose Ausflug noch lange nicht!

 

In diesem Sinne machte sich die komplette Gruppe auf den Weg zurück zum Heubergbaus, jedoch wurde für den Rückweg eine unkompliziertere, weniger schneereiche Route ausgewählt. Allerdings reichte der Schnee dennoch für eine internationale Schneeballschlacht, an der alle Beteiligten ihren Spaß hatten.

 

Die Reise ging weiter zum Ehrental, wo die komplette Gruppe zum Bowlen verabredet war. Das Gemeinschaftsgefühl war unfassbar und die Stimmung wurde immer atemberaubender, denn es entwickelten sich sogar bereits Freundschaften. Bei diesem Spiel gab es keine Verlierer, keine Unterschiede oder Streitereien; denn alle wurden zu Siegern des Tages!

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass man sich heutzutage den Ausflug nach beispielsweise New York getrost sparen kann, man braucht einfach nur nach Schmalkalden zu fahren. Denn in unserem kleinen Schmalkalden ist so gut wie alles vertreten: Brasilien, Russland, Ukraine, Syrien, Spanien, Kasachstan, England, USA, Deutschland und viele andere bewundernswerte Länder.

 

Dieser Ausflug hat sich als äußerst bereichernd erwiesen, denn die Studenten haben sich bereits erneut mit den PMGlern verabredet, um weitere schöne Momente miteinander genießen zu können.

 

Auf eine langfristige, internationale Freundschaft!

 

Sofia Mangold 11/4

   
© Philipp-Melanchthon-Gymnasium