Nachrichten vom PMG

Neuntklässler auf Spurensuche

 

Bei Spurensuchen denken die Meisten an die Aufklärung eines Mordfalls oder die Spurensuche von Tieren in der Natur. Dieses Mal aber waren wir es, Schüler der 9. Klasse des naturwissenschaftlichen Unterrichts des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Schmalkalden, die unter der Leitung des Fachlehrers Herrn Dieter Fräbel und dem Lehramtsanwärter Herr Bärwolf am 25.05.2018 auf der Spurensuche nach Myonen waren ...
 

... und  den  sogenannten „Cloud Chamber Workshop“ des CERNs erfolgreich durchgeführt haben. Myonen sind sehr kleine Teilchen, die auch Elementarteilchen genannt werden, und den Elektronen ähneln.

Mithilfe von 5 kleinen Nebelkammern, bestehend aus einer Metallplatte, einem kleinen Aquarium mit einer Filzmatte, Isopropylalkohol, einem Holzkasten mit Styropor und Trockeneis konnten wir so kosmische Strahlen sichtbar machen. Dazu  wurde der Physikraum verdunkelt und mit einer Taschenlampe an einer Seite in das Aqarium hineingeleuchtet. Nun hieß es abwarten und ganz genau beobachten, was  in der Nebelkammer passiert. Unter der fachlichen Anleitung und Betreuung von Herr Fräbel ist es fast allen Experimentiergruppen gelungen, diese Spuren tatsächlich  zu sehen, da es keine Garantie dafür gab.  

 

 

 

Eine solche Spur ist in Form eines kleinen Nebelstreifens erkennbar, der sich bewegt und bereits nach ein paar Sekunden wieder vergeht. Es war für alle ein höchst spannendes Experiment gewesen. Mit großer Freude auf den Erfolg des Experimentes ging Herr Fräbel noch in den restlichen Tag, denn er hatte zum ersten Mal selbst eine Myonenspur gesehen. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal herzlich bei  Herrn Pesavento von der Firma E-proPlast bedanken, die uns das Trockeneis zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

 

Marie-Christin Wehner und Nora Kaupert Kl. 9/1 

 

 

 

 

 

   
© Philipp-Melanchthon-Gymnasium